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Geh und bau meine Kirche wieder auf

Das Kapuzinerkloster Wiener Neustadt (erbaut etwa 1250) ist ein Ort, an dem viele Klostergruppen ein- und ausgehen. Neben verschiedensten Gruppen für Erwachsene, gibt es 3 Kindergruppen, Ministranten und die franziskanische Jugend. Damit Kinder und Jugendliche sich willkommen fühlen, ist es immer wieder notwendig, bauliche Veränderungen durchzuführen. Im Rahmen der franziskanischen Jugendarbeit wurden in den letzten 6 Jahren viele handwerkliche Projekte mit den Jugendlichen umgesetzt: Gestaltung eines Jugendraumes, Bau einer Schaukel, einer riesen Arche Noah, eines Wegkreuzes und Erneuerung zweier Dachbodenstiegen etc. Die Erfahrung, die damit gemacht wurde: Jugend sieht sich als Teil des Ganzen, wenn sie von "unserer Arche Noah", "unserer Dachbodenstiege" etc. berichten können. Sie erleben sich selbst als Teil dieser Kirche. Handwerkliche Aufgaben lassen sich im Kapuzinerkloster noch jede Menge finden. Das Kloster hat z.B. einen Gewölbekeller, der eher ungenutzt nur als Abstellraum Verwendung findet. Aber gerade für Jugendliche könnte es spannend sein, den Keller für kleine Feste nutzbar zu machen. Dazu könnte man die morsche Stiege erneuern, eine bessere Beleuchtung verlegen (ein junger Elektriker könnte die Jugendlichen anleiten) und zum Abschluss gemeinsam ein kleines Kellerfest feiern. Eine andere Möglichkeit wäre, jene aus Holz gebauten Geräte des Spielplatzes zu erneuern, die durch die sehr lebhaften Kindergruppen des Klosters immer wieder Schaden nehmen. Man könnte aber auch wellenförmige Holzliegen für den Klostergarten zum "Chillen" bauen. Es sollen Dinge gebaut oder erneuert werden, die dazu beitragen "gute Atmosphäre" vor allem für junge Menschen (Kinder oder Jugendliche) zu schaffen. Da wir im Vorfeld nicht wissen, wie viele Jugendliche zu erwarten sind und ob alle handwerklich interessiert sind, gäbe es noch die Möglichkeit zur Abwechslung auch in die Armenhilfe der Kapuziner reinzuschnuppern und Kinderkleidung (second hand - sauber und in ordentlichem Zustand) zu sortieren, in Kisten zu packen und nach Neunkirchen zu einer Sammelstelle für Osthilfe zu führen. Auch mit diesem Hilfsdienst haben wir mit unseren Jugendlichen bereits sehr gute Erfahrungen gemacht (das ist wirklich viel Arbeit, die in der Gemeinschaft aber zum Erfolgserlebnis wird). Anleitung und Unterstützung bei allen diesen Ideen würden die Jugendlichen von einem Kapuziner (der im Bereich Jugendarbeit tätig und handwerklich erfahren ist) und eventuell auch von einigen Jugendlichen unserer Jugendgruppe erhalten. Die Kapuziner in Wiener Neustadt fahren jedes Jahr mit einer Gruppe von Jugendlichen zu Arbeitseinsätzen nach Bulgarien und in die Ukraine - haben also Erfahrung mit Einsätzen, die "72h-ohne Kompromiss" vergleichbar sind. Einen Erfahrungsbericht aus dem Jahr 2015 kann man unter http://www.kapuziner.at/fileadmin/user_upload/Jugendseite/Pdf/kapuziner_jugend_bulgarien_missionseinsatz.pdf
finden. Über die anderen Aktivitäten im Bereich Jugendarbeit findet man auf der Jugendhomepage Infos: http://www.kapuziner.at/jugend-bei-den-kapuzinern/was-war-los/
Es wurde deshalb keine genauere Projektbeschreibung abgegeben, da franziskanische Jugendarbeit versucht, flexibel zu sein und auf die Interessen der jeweiligen Jugendlichen einzugehen. Zusammenfassend lässt sich sagen: 2 Möglichkeiten (entweder/oder; oder beides) können angeboten werden: Handwerkliches Arbeiten oder Sortieren von Kleiderspenden.

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