Bundesministerin Bogner-Strauß zu Besuch bei „72 Stunden ohne Kompromiss“

Bundesministerin Bogner-Strauß zu Besuch bei „72 Stunden ohne Kompromiss“

Österreichs größte Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“, ein Projekt der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3 ist voll im Gang.

Seit gestern, 17.10., um 16 Uhr heißt es für über 4.000 Jugendliche in rund 300 Einzelprojekten in ganz Österreich: Ärmel hochkrempeln, Engagement zeigen und powern bis zur letzten Sekunde.

Unterstützung bekamen heute Jugendliche in Vorarlberg. Am Vormittag besuchte Juliane BognerStrauß, Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend, das Projekt „Eine Hütte für Kinder und Jugendliche“ in Lochau. Hier helfen Schülerinnen und Schüler des BG Dornbirn eine Hütte, die in der Kinder –und Jugendarbeit genutzt wird, jugendgerecht zu gestalten. Kreativität, Teamgeist und Anpacken sind gefragt. Vom Engagement und dem tollen Einsatz der „72 Stunden ohne Kompromiss“-TeilnehmerInnen zeigte sich Bundesministerin Bogner-Strauß beeindruckt. „Die Aktion ‚72 Stunden ohne Kompromiss‘ ist ein großartiger sozialer Beitrag unserer Jugendlichen. Österreichweit blicken tausende junge Menschen über den Tellerrand und sind für andere da. Ich konnte mir heute vor Ort selbst ein Bild vom großartigen Engagement machen. Mein herzlicher Glückwunsch an alle Beteiligten zu diesem tollen Projekt“, so BM Bogner-Strauß.

Nicht nur die Jugendministerin ist von der großartigen Leistung der Jugendlichen begeistert. Die HelferInnen selbst sind hoch motiviert und haben großen Spaß in ihren Projekten: So zeigen Jugendliche der Pfarre Mönchhof/Burgenland, dass Vorurteile abgebaut werden können. Sie veranstalten ein Benefizfußballturnier zusammen mit der Special Olympics Mannschaft Dornau um ein Jugendhaus in Mönchhof errichten zu können. „Ich finde es wichtig zu zeigen, dass jeder Mensch gleich ist. Außerdem ist es wichtig, dass wir Jugendlichen angehört werden und zeigen können, dass wir anpacken können“, meint Lea (14).

Großes vor hat auch eine Gruppe von SchülerInnen aus Krems, NÖ. Sie wollen den BewohnerInnen des Caritas Wohnhaus Loosdorf künftig Schatten spenden und errichten innerhalb von 72 Stunden ein Weidengeflecht. Dieses soll bereits im nächsten Sommer die pralle Sonne abhalten, wenn im Garten gespielt, gequatscht oder Kaffee getrunken wird.

In Innsbruck entwickelt eine Jugendgruppe ein Methodenpaket, das problematische Situationen zwischen Hörenden und Gehörlosen spielerisch aufbereitet und bei Bildungsveranstaltungen sowie anderen Gelegenheiten genutzt werden kann. „Wir haben das perfekte Projekt zugeteilt bekommen! Wir wollten schon immer mal Gebärdensprache lernen und nun bekommen wir durch die Arbeit im Projekt einen ersten Eindruck davon“, so Gruppenleiterin Raphaela (21) erfreut.

Artikel teilen

Meet The Author