Spiritualität – Methoden & mehr!

RAHMENMETHODEN FÜR 72 STUNDEN

On! (sich zum Projektstart aktivieren)
Der Punkt ist erreicht: JETZT ist es Zeit, sich einzuschalten. Aktiviert euch! Wie? Das ist einfach. Verteilt euch im Raum. Steht bewegungslos da. Doch dann: Eine Person beginnt zu springen. Wie ein zum Popcorn werdendes Maiskorn hüpft  sie durch den Raum. Berührt sie eine andere Person poppt auch diese auf und wird zum energiegeladenen Sprungobjekt. So geht’s weiter, bis alles hüpft!… Ist so simple und macht einfach so viel Spaß!

Memory-Move (zwischendurch Energie gewinnen)
Ihr kennt das: Egal, wie viel Energie da ist, irgendwann kommt der Punkt, an dem die Kräfte schwinden. Überlegt euch deshalb schon im Vorfeld, mit welcher Bewegung ihr euch dann wieder „einschalten“ wollt.
Verinnerlicht die Bewegung durch ein Trockentraining. Geht in euch und spürt nach, wie sich Kraft und Energie, Selbst- und Gottvertrauen anfühlen. Dann erfindet eine Bewegung, die für euch diesem Gefühl entspricht. In kraftlosen Situationen führt sie aus.

Beispiel:
Geballte Hand aufs Herz
Dreimal auf die Brust klopfen und tief aus und einatmen
Hände reiben, bis es ganz heiß wird und dann mehrmals fest in die Hände klatschen (aktiviert alle wichtigen Punkte)…

Standby (Ruhepausen einlegen)
Dr. Ohne Kompromiss empfiehlt: Mitten im Tag eine Ruhepause einlegen. Zum Beispiel eine Kerze anzünden, das Licht verfolgen, zur Ruhe kommen… oder ein Gebet sprechen… oder sich kurz für einen Powernap verziehen… dann weitermachen.

SPIRITUALITÄT À LA CARTE – METHODEN

Karten verschenken
Gebt die Kräfte weiter und verschenkt die Karten.

Begleiter à la carte
Sucht euch am Beginn des Tages eine Kraft aus. Nehmt euch die entsprechende Karte mit und lasst sie für einen Tag euer Begleiter sein.

Diskussionsübung: Welche Kräfte sind für ein Leben in Vielfalt am wichtigsten?
Ein Leben in Vielfalt ist ein visionäres Projekt. Es bedeutet, sich dafür einzusetzen, dass alle Menschen in ihrer Buntheit miteinander leben können. So wie sie sind, mit ihren Wünschen, Sehnsüchten, mit ihrer Herkunft und Lebenseinstellung, mit ihren Ängsten, Sorgen und auch mit ihren dunklen Seiten.

Legt die Karten auf. Welche Kräfte brauchen wir, um diese Vielfalt in Gemeinschaft und Gesellschaft leben zu können? Ergänzt die Karten mit Kräften, die eurer Ansicht nach noch fehlen (z.B. „Geduld“ oder „Standhaftigkeit“).

Dann einigt euch auf die vier wichtigsten Kräfte. Diskutiert, argumentiert, überzeugt. Und dann… eliminiert noch eine Karte. Was kommt raus?

Aktivierung ganz persönlich
Sucht euch eine Karte aus, deren Kraft ihr für euch persönlich besonders aktivieren wollt. Eine Kraft, die euch vielleicht manchmal fehlt und die ihr in euch stärker ausbilden möchtet. Überlegt euch, was ihr dafür machen könntet. Braucht ihr vielleicht jemand anderen dazu? Einen Freund, die Eltern, Gott? Tauscht euch dann zu zweit oder in der Gruppe aus.

Beispiel: Stärke.

Impuls, die Karte zu wählen: Ich fühle mich in manchen Situationen schwach und unsicher.

Aktivierung: Ich versuche, mir in diesen Situationen meine innere Stärke bewusst zu machen. Ich könnte eine selbstbewusstere Haltung annehmen, mehr Spannung in den Körper bringen. Oder ich schreibe mir das Wort „Stärke“ auf einen kleinen Stein, den ich in meinem Geldtascherl immer bei mir trage. Oder ich richte mir auf meinem Smartphone ein Hintergrundbild ein, das für mich Stärke darstellt und schaue in den Situationen, in denen ich mich schwach fühle, darauf. Oder ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Freund, in dem er mich bestärkt hat.

Am Abend die Dankbarkeit aktivieren
Kommt am Abend zur Ruhe und aktiviert die Dankbarkeitskarte. Beantwortet zuerst für euch selbst innerlich die Impulsfrage „Wofür bin ich heute dankbar?“. Dann erzählt euch gegenseitig von diesen Erlebnissen und Situationen. Übergebt sie im Anschluss Gott und sprecht das Gebet auf der Karte.

Wenn’s drauf ankommt…
Überlegt euch in der Gruppe Situationen, in denen es auf die Kräfte von Spiritualität à la Carte ankommt. Auf Liebe, Dankbarkeit, Glaube, Solidarität…. Erzählt euch gegenseitig von diesen Situationen und/oder gestaltet ein Plakat dazu.

SCHALT DICH EIN – WERDE LICHT (HIDDEN TRACK)

Share the Gospel: Matthäus 5,14-16
Für kleine spirituelle Einheiten, als Bezugstext für die Gesamtaktion oder Evangelium für Start- oder Dankgottesdienste eignet sich folgender Ausschnitt aus dem Matthäusevangelium.

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

You are the light of the world. A city set on a hill cannot be hidden. Nor do people light a lamp and put it under a basket, but on a stand, and it gives light to all in the house. In the same way, let your light shine before others, so that they may see your good works and give glory to your Father who is in heaven.

Und alle singen: „Schalte dich ein und werde Licht!“
Nein, es ist noch nicht Weihnachten. Aber von „Mache dich auf und werde Licht“ kann man auch im Herbst nicht genug bekommen. Fans dieses musikalischen Meisterwerks genauso wie Neuverzauberte werden von folgender Idee begeistert sein: Statt „Mache dich auf“ einfach „Schalte dich ein“ singen. Viel Spaß! 😉

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